Ein Gadget, das PC und Smartphone überlebte

23 Sep

Wallstreet-Banker hatten Mitte der Achtziger keine Pager oder Blackberrys. Stattdessen stellt man sie sich in der Retrospektive mit klobigen Motorola-Mobiltelefonen vor. Das weitaus wichtigere Gadget war damals jedoch der Hewlett-Packard 12c, ein Profitaschenrechner, mit dem man schnell mal eine DCF-Analyse ausführen konte. Der 12c ist eines der wenigen Gadgets, dass nicht im Museum gelandet ist. Gerade hat HP zum 30. Jubiläum des Geräts eine Platinum Edition auf den Markt gebracht, denn tatsächlich wird 12c auch heute noch benutzt. Die FT schreibt:

The reason for the HP 12c’s survival in defiance of technological progress is in part its stubborn refusal to change. While touchscreen smartphones and laptops can do many things quite well, the 12c is close to perfection for calculations fundamental to the daily work of many City analysts, accountants and actuaries. It is one of only two calculators permitted to be used in Chartered Financial Analyst examinations.

Die Produktion des Geräts läuft seit 30 Jahren kontinuierlich, der 12c wurde praktisch nie verändert. Es gibt inzwischen auch eine iPhone-Version, aber die hat natürlich weder Retrochic, noch ist sie ein Statussymbol, wie die FT bemerkt:

“By slapping the old HP 12c down on the table, you’re saying: ‘I’m a complex thinker, I can handle detail and I mean business,’ ” says Thomas Singlehurst, a CFA and a media analyst at Citigroup in London.

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