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John Cleese’s Compaq Circus 5

8 Jul

Noch mehr John Cleese Spots für Compaq? Oh ja, das war in den 80ern scheinbar eine endlose Serie. Auch wenn uns persönlich keiner dieser Spots jemals untergekommen ist. Aber gerade deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht wirklich jeden einzelnen auszugraben und zu präsentieren.

Heute also: die neuen Standards des „Portable Computings“.

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Luke Skywalker erklärt Multimedia-Rechner

6 Mrz

In diesem alten IBM-Werbespot erklärt Mark Hamill, warum man einen PC braucht.

Genaues Datum: Unklar. Zehn Jahre später hatte Hamill übrigens im US-Fernsehen seine eigene Techshow. Sie hieß .com.

Futuristische Computerwerbung

2 Nov

Wunderschöne Werbung für den TRS-80, einen Microcomputer aus den frühen Achtzigern miiiit …. Isaac Asimov!

Der BTX-Hack und die Folgen

10 Okt

Der Chaos Computer Club ist wieder da. Mit dem „Bundestrojaner-Fall“ hat sich der CCC in die Aufmerksamkeit Öffentlichkeit gehackt. Und schließt damit an seine Historie an.

Wir schreiben das Jahr 1983. Der Bildschirmtext (BTX), eines der ersten interaktiven Medien in der Geschichte der Bundesrepublik, wird eingeführt. Die Datenschützer (auch das erinnert an heute) sind kritisch, aber der Hype ist trotzdem groß.

Das Medium ist für Privathaushalte sehr teuer – deshalb wird jahrelang die Werbemaschine angeworfen.

Im Jahr 1984 ist der Skandal schließlich groß. Mit dem sogenannten „BTX-Hack“ wird der Chaos Computer Club auf einen Schlag berühmt. Das Thema Datensicherheit im Zusammenhang mit elektronischen Medien ist erstmals in aller Munde, Bevölkerung und Politik sind sensibilisiert.

Ein Ereignis, an das man sich in den Tagen der Bundestrojaner-Affaire durchaus zurückerinnern sollte.

Ein Gadget, das PC und Smartphone überlebte

23 Sep

Wallstreet-Banker hatten Mitte der Achtziger keine Pager oder Blackberrys. Stattdessen stellt man sie sich in der Retrospektive mit klobigen Motorola-Mobiltelefonen vor. Das weitaus wichtigere Gadget war damals jedoch der Hewlett-Packard 12c, ein Profitaschenrechner, mit dem man schnell mal eine DCF-Analyse ausführen konte. Der 12c ist eines der wenigen Gadgets, dass nicht im Museum gelandet ist. Gerade hat HP zum 30. Jubiläum des Geräts eine Platinum Edition auf den Markt gebracht, denn tatsächlich wird 12c auch heute noch benutzt. Die FT schreibt:

The reason for the HP 12c’s survival in defiance of technological progress is in part its stubborn refusal to change. While touchscreen smartphones and laptops can do many things quite well, the 12c is close to perfection for calculations fundamental to the daily work of many City analysts, accountants and actuaries. It is one of only two calculators permitted to be used in Chartered Financial Analyst examinations.

Die Produktion des Geräts läuft seit 30 Jahren kontinuierlich, der 12c wurde praktisch nie verändert. Es gibt inzwischen auch eine iPhone-Version, aber die hat natürlich weder Retrochic, noch ist sie ein Statussymbol, wie die FT bemerkt:

“By slapping the old HP 12c down on the table, you’re saying: ‘I’m a complex thinker, I can handle detail and I mean business,’ ” says Thomas Singlehurst, a CFA and a media analyst at Citigroup in London.

Öffentlich-rechtliche Computeranimation

11 Feb

Das ist cool: Der Vorspann der ARD-Sendung „Computerzeit“, die von1983 bis 1985 im Nachmittagsprogramm lief:

IBM und die PC-Revolution der 80er

6 Nov

Eine schöne Einladung, die wir da vor einiger Zeit erhalten haben. IBM hat für die „Medienzeitmaschine“ eine spezielle 80s-Führung im „Haus der Geschichte der IBM Datenverarbeitung“ organisiert. Und so durfte ich vor ein paar Tagen ganz tief eintauchen in die Welt der PCs der 80s.

Das IBM Museum in Sindelfingen ist eigentlich organisiert wie eine Art riesiges Vereinsheim. Alt-IBMer kümmern sich hier um alles, was seit Bestehen des Unternehmens IBM so produziert wurde. Und so konnte ich komplette Rechner-Aufbauten aus den 60s bewundern, alte Lochkarten bestaunen und natürlich die PC-Welt der 1980er in Augenschein nehmen. Für die „Medienzeitmaschine“ natürlich der Fokus des Besuchs.

Die Geschichte der IBM PCs begann eigentlich schon in den 1970ern. Doch der 12. August 1981 wurde zum entscheidenden Datum, denn an diesem Tag wurde in New York der erste offizielle IBM PC vorgestellt. In den Design-Formen noch an die 70er erinnernd war dieses Modell mit einem 4,7 MHz Prozessor von Intel versehen, verfügte über einen Hauptspeicher von 64 kB, zwei Diskettenlaufwerke für die große, schwarzen, lappigen 5 1/4 Zoll Disketten und das Betriebssystem DOS 1.0 (von IBM PC-DOS genannt steckte hinter dem Betriebssystem das Unternehmen Microsoft – und mit dem Siegeszug von IBM begann auch der Siegeszug von Microsoft, der noch dadurch beschleunigt wurde, dass sich das Unternehmen die Rechte sicherte, das System selbst unter dem Namen MS-DOS auch an andere Hersteller zu vertreiben).

IBM PC 1981

Eine interne Festplatte hatte der IBM PC noch nicht. Die kam mit gewaltigen 10 MB (für die damalige Zeit ein unglaublich großer Speicherplatz) erst mit dem revolutionären Nachfolger im Jahr 1983: dem IBM PC XT. Auch dieser ist im IBM Museum in Sindelfingen zu bewundern. Und er funktioniert, wie fast alle Geräte, die hier ausgestellt sind, auch noch. Deshalb kann man die wunderbare grüne Schrift auf dem Monitor bewundern, die zum Sinnbild für die frühen PCs der 80er und das Betriebssystem DOS wurde.

IBM PC XT

Weitere PC-Fortentwicklungen folgten, die auch lückenlos in Sindelfingen zu bewundern sind. Für ganz harte Computer-Fans haben wir deshalb in unserem Flickr-Account die Bilder aus der 80s-Sektion des Museums in einem Album zusammengefasst. Erwähnenswert ist aber in jedem Fall, dass IBM ab Mitte der 80er Jahre mit einem Charlie-Chaplin-Klon in Anzeigenkampagnen und Fernsehspots warb. Wie hier etwa für den erstmals 1984 erschienenen IBM PC AT.

Eine spannende Weiterentwicklung war dann der Schritt in Richtung der „Portable“ Computer. Den war Compaq bereits im Jahre 1983 gegangen (regelmäßige Leser dieses Blogs erinnern sich an den zugehörigen Fernsehspot mit John Cleese) – und IBM zog dann im Jahr 1984 mit dem IBM Portable PC 5155 nach.

Bei meinem Museumsbesuch durfte ich den Computer einmal hochheben – und ganz ehrlich: „portable“ ist ein großes Wort für das Gewicht dieses Rechners. Auch der darauf folgende IBM PC Convertible / Advanced Portable war nicht viel leichter – auch wenn es in diesem Werbespot aus dem Jahr 1986 den Anschein hat:

Ich kann mir das nur so vorstellen, dass gemeint war, dass man den Rechner von einem Büro zum anderen zu bringen oder ins Auto schleppen konnte, ohne dass man einen Krahn brauchte. Aber nun gut – der erste Schritt in Richtung dessen, was dann irgendwann mal ein Laptop werden sollte, war getan. Und damit auch „Der erste Blick in die Zukunft“ der Jahre 1984 – 1986, die für die weitere Entwicklung der Computer-Industrie mehr als prägend waren.

Deshalb erlaubt das „Haus der Geschichte der IBM Datenverarbeitung“ in einer kleinen 80s Ecke auch den Blick auf andere PCs der damaligen Zeit – wie einen funktierenden Mac der ersten Generation. Ein wunderbarer Ausflug, den ich mit Sicherheit noch einmal wiederholen werde.

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